Beate Ritter, Sopran

Pressestimmen


Musikfestival Steyr: Eliza Doolittle, MY FAIR LADY 


....Hannes Rossacher bringt mit dem Open-Air-Musical "My Fair Lady" in Steyr leichte Unterhaltung auf Spitzenniveau

Steyr - "Es greant so grean, wonn Spaniens Bleamaln blian ..." Wenn Eliza Doolittle im Schlossgraben von Steyr das Blühen der Blüten in Spanien besingt, wird schnell klar, woher sie kommt: aus Oberösterreich....

Dabei hat der Regisseur nicht nur die Idiome der Londoner Arbeiterschicht und Bourgeoisie durch lokalen Dialekt ersetzt, sondern sich auch bewusst an die grandiose Hollywood-Vorlage mit Audrey Hepburn als Blumenmädchen Eliza und Rex Harrison als Sprachprofessor Higgins angelehnt: Ausstattungsdetails wie etwa Elizas Ball-Outfit wurden eins zu eins übernommen, ebenso viele Gesten und Tonfälle.
 

Für die Darsteller legt diese Anlehnung die Latte hoch, doch sie meistern sie mit Bravour. Beate Ritter überzeugt als Gossenkind wie als Lady, und dass es der stimmgewaltigen Opernsopranistin gelingt, bei Frederick Loewes Ohrwürmern jegliches Arientimbre zu vermeiden, kann gar nicht genug gelobt werden....

MARIE-THÉRÈSE HARTIG, Der Standard, 27. Juli 2012

 

.....Im britischen Ambiente sind die Dialekte, die Higgins zwar in London örtlich zuordnet, teils oberösterreichisch, teils wienerisch gefärbt. Diese sprachlichen Adaptionen liefern so manche Dialogpointen und finden beim Publikum großen Gefallen.

Die Steyrer „My Fair Lady“ ist in allen sechs Hauptrollen herausragend besetzt, allen voran Beate Ritter als Eliza: ein so heller Sopran! Mit wohliger Gänsehaut reagiert man auf ihr „Ich hätt getanzt heut Nacht“. Peter Edelmann spielt und singt den Professor Higgins als liebenswerten Wissenschaftssturkopf....

Peter Klimitsch, Neues Volksblatt, Mo, 30.7.2012

 

Volksoper Wien: Belotte, MADAME POMPADOUR Operette von Leo Fall

...Eigentlich der Lichtblick der Neuproduktion: Beate Ritter...

... Zu Beate Ritter muss ich hier, an dieser leider so ganz und gar nicht entsprechenden Stelle, erwähnen, dass ihr gesanglicher Beitrag in der Carmina Burana von mir den imaginären Merker-Award für die beste Sopranleistung dieses Jahres verliehen bekommt: Diese glasklare Höhe, diese Intonations-Exaktheit, dieser lange Atem, zum Niederknien, BEST EVER!!! ...

Florian Felderer, DER NEUE MERKER, 6. Juni 2012


Sopransolo, CARMINA BURANA, Wiener Volksoper



Karl Löbl, ÖSTERREICH, 4.Mai 2012

Prinzessin, ALADDIN UND DIE WUNDERLAMPE, Wiener Staatsoper, Kinderzelt

...Zum ersten Mal hörte ich Beate Ritter und war von ihrer Ausstrahlung und ihrer Stimme positivst überrascht. Die junge Sängerin feierte vor knapp 3 Jahren ihr professionelles Operndebüt und ist vor allem an der Wiener Volksoper beschäftigt. Allerdings gibt sie auch immer wieder Gastspiele wie z.B. in der Schweiz oder in Italien. Da wächst ein weiteres Talent heran. Zur Zeit sind ihre Paraderollen die Koloraturpartien wie die Königin der Nacht, Blonde oder auch Adele. Die Weiterentwicklung der Karriere sollte man auf jeden Fall im Auge behalten! Aladdin war ein kurzweiliger Beginn des Neuen Jahres – gemeinsam mit einer sängerischen Entdeckung sogar ein perfekter Beginn des Opernjahres 2012!...

 Kurt Vlach, DER NEUE MERKER, 1. Jänner 2012

 
Königin der Nacht, ZAUBERFLÖTE, St. Gallen
 
...Als sehr gelungen kann man jedoch die Auftritte der Königin der Nacht bezeichnen: Vom ersten war schon die Rede (sie torkelt sturzbetrunken im senfgelben Hosenanzug ins Zimmer), beim zweiten wurde sie im Rollstuhl hereingeschoben, stützte sich zur Rachearie auf ihre Krücken und zeigte damit ihre physische und psychische Impotenz.

Die jungen Darstellerinnen und Darsteller (viele Rollendebüts) setzten das zum Teil hanebüchene Spiel mit fabelhafter Lockerheit um und verliehen ihren Partien auch gesanglich ausgezeichnetes Profil. Allen voran Beate Ritter als mit fulminanter Sicherheit aufwartender Königin der Nacht, die ihre Koloraturen nicht einfach an der Rampe zu singen hatte, sondern mit Whiskyglas auf der sich emporhebenden Matratze in Taminos Kinderbett oder rosa Barbie-Rehe zertrümmernd im zweiten Akt...

Kaspar Sannemann, OPER AKTUELL

...Bewundernswert Beate Ritter als Königin der Nacht: Ihre Ausstrahlung trotzt der willkürlichen Verunstaltung dieser Frau und gibt ihr etwas von ihrer eigentlichen Größe zurück; ihre beiden Arien gehören zu den wenigen Höhepunkten dieser Aufführung...

Peter Schaufelberger, SÜDKURIER, 20. Dezember 2011

 
Papagena, ZAUBERFLÖTE, Volksoper Wien
 
...Entzückend als Alte wie Junge die Papagena der Beate Ritter, ausgeglichen und extravagant die Drei Damen...

Peter Dusek, DER NEUE MERKER


Mozart und Märchen. Festkonzert des Berner Kammerorchesters

... Wer gekommen war, um die Gilda der jüngst auf dem ZDF vom «Originalschauplatz» übertragenen «Rigoletto»-Produktion, Julia Novotna, in Augenschein zu nehmen, wurde enttäuscht. Und doch nicht, denn die kurzfristig aus Wien eingeflogene Beate Ritter war ein mehr als valabler Ersatz. Zwar kann sie die Herkunft vom Soubrettenfach nicht verleugnen, doch gelang ihr fast alles wunschgemäss – selbst die Koloraturen und die exponierten Spitzentöne der beiden Königin-Arien aus der «Zauberflöte»...

...Bei Humperdinck verriet dann die junge Österreicherin Beate Ritter auch noch schauspielerisches Talent. Im Duett mit Hänsel tanzte sie, als stehe sie auf einer richtigen Bühne...

Peter König, BUND, 20. Dezember 2010

 


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